Unsere erste englische Selbst-Lesestunde

Songbirds

Englische Kinderbücher sind bei uns zu Hause nichts Außergewöhnliches. Auch das Englischsprechen im Urlaub ist unseren Kindern vertraut. Nun habe ich mit meiner sechsjährigen Tochter etwas Neues ausprobiert. Sie hat selbstständig ihre ersten englischen Sätze gelesen. Zu diesem Zweck haben wir von Oxford University Press Songbirds erhalten. Niemand geringerer als Julia Donaldson (The Gruffalo, The Highway Rat,…) verfasste die Texte zum Lesenlernen.

Get Started With Julia Donaldson’s Phonics Story Collection ist eine Mappe mit 12 schmalen Büchern. Sechs Hefte enthalten Geschichten auf dem Oxford Level 1+, die anderen sechs, Oxford Level 2. Im ersten Büchlein werden sechs Laute vorgestellt, die anderen bauen darauf auf. Außerdem gibt es Leselern-Tipps von Julia, Sticker und ein Poster. Sobald ein Buch zu Ende gelesen wurde, darf ein Aufkleber auf dem Poster angebracht werden.

Als Alternative beziehungsweise Ergänzung gibt es Practise your Phonics with Julia Donaldson’s Songbirds. Hierbei handelt es sich um ein gebundenes Buch mit Texten auf dem Oxford Level 1+. Es enthält die gleichen sechs Anfänger-Geschichten der oben beschriebenen Box und sechs weitere auf dem Level 1+. Julia Donaldson verfasste die Geschichten, die IllustratorInnen wechseln sich ab.

Top Cat and Other Stories
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Die ersten Leseversuche meiner Tochter sind zunächst holprig, klappen aber erstaunlich schnell. Da sich zu Beginn auf jeder Seite nur ein Satz befindet, ist das Erfolgserlebnis sofort da. Sie entwickelt einen unglaublichen Eifer und arbeitet sich Seite um Seite durch das Buch. Danach stürzt sie sich auf das nächste Büchlein. Hier verwendet die Autorin die bereits bekannten Laute, zwei neue kommen hinzu. Auch das funktioniert wunderbar. Danach ist sie erschöpft, aber stolz. Das Aufkleben der Sticker für die zwei gelesenen Bücher ist noch das i-Tüpfelchen unserer ersten englischen Selbst-Lesestunde.

Bei uns kommt die Kollektion mit den einzelnen Heften besser an als das gebundene Buch. Wahrscheinlich hat meine Tochter das Gefühl, ein ganzes Buch gelesen zu haben und nicht nur eine Geschichte von vielen. Auch meine jüngere Tochter liebt die Büchlein. Sie „liest“ sie sich selbst vor, sortiert sie nach Farben, legt sie auf der gesamten Couch aus und klaubt sich jene Geschichten, die sie anschauen möchte, heraus.

So toll das Lesen klappt, der Inhalt der Geschichten ist für uns gewöhnungsbedürftig. Es ist das erste Mal, dass wir ein Buch in Händen halten, wo sich der Inhalt einer Lautiermethode anpasst und nicht die Geschichte oder die Illustrationen im Vordergrund stehen. Sobald wir uns aber „eingelesen“ haben, wird schnell klar, dass diese Methode eine großartige Möglichkeit ist, in einer Fremdsprache lesen zu lernen.

Um das Erlernen der Laute noch unterhaltsamer zu gestalten, gibt es von Oxford University Press auch Alphabet Games. Darüber berichtet Alexandra in ihrem Beitrag.

Ein großes Dankeschön an Oxford University Press für die Zusendung der Bücher!

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