ICH BIN ICH im Wien Museum am Karlsplatz

Reißbild

Langsam können wir unsere Finger kaum mehr bewegen. Doch die Menschenschlange bewegt sich nur zögerlich in Richtung Museumseingang. Heute ist der erste Sonntag im Monat und somit freier Eintritt für alle. Das wissen anscheinend nicht nur wir. Doch das Anstellen zahlt sich aus. Drinnen in der Wärme warten Mira Lobes und Susi Weigels Bücher auf uns. Den Schöpferinnen des „Kleinen Ich bin Ich“, der „Geggis“ und der „Omama im Apfelbaum“ ist eine Sonderausstellung gewidmet.

Die große Eingangshalle bietet genügend Platz, um unseren Kinderwagen abzustellen und den Rucksack zu verstauen. Dieser darf nämlich nicht in die Ausstellungsräume. Überhaupt regeln die Aufseher den Besucherandrang streng. Die Räumlichkeiten dürfen nur betreten werden, wenn andere Besucher sie verlassen. Also wieder anstellen. Diesmal aber zumindest in der Wärme und nur für kurze Zeit. Fotografieren dürfen wir nur ohne Blitz und keine Objekte oder Beschriftungen. Gar nicht so einfach wie das oftmalige Einschreiten des Wachpersonals zeigt. Letztendlich macht die Ausstellung aber Spaß. Unsere Mädls amüsieren sich auf einer großen Matratzenschaukel, „pflücken“ von der Decke hängende Bücher und gestalten Papiercollagen. Wir Erwachsene erfahren Details über das Leben der beiden Frauen und ihrer großartigen Werke.

Ein Extraraum widmet sich dem Buch „Die Geggis“. Das Highlight dieses Raumes ist der Kletterberg des roten Geggis Rokko. Zusätzlich kochen fleißige Museumsbesucher Geggi-Essen, bauen Dreieck-Häuser und erforschen Labyrinthe.

Als es an der Zeit ist nach Hause zu fahren, können sich unsere beiden Mädchen nur schwer von den Spielestationen trennen. Doch die Besucher vor dem Museum freuen sich. Nun dürfen wieder ein paar von ihnen in die Wärme hinein.

Wer Lust auf die tollen Bücher der beiden Künstlerinnen bekommen hat, kann bis 1.März 2015 die Sonderausstellung besuchen oder im Museumsshop gustieren.

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