Family Holiday in England – ein ganz persönlicher Urlaubsbericht

Union Flag

Gemeinsam mit guten Freunden aus Singapur verbrachten wir unseren diesjährigen Familienurlaub in England. „Da tut ihr euch aber etwas an!“ – Diesen und ähnliche Kommentare hatten wir im Vorfeld einige Male gehört. Zugegeben, wir hatten selber einige Bedenken, denn unsere beiden Söhne (2 und 5 Jahre alt) sind noch nicht sehr reiseerprobt.

Soviel vorweg:

Wir hatten eine großartige Zeit! Dank guter Vorbereitung kamen sowohl Erwachsene als auch die Kinder voll auf ihre Rechnung. Der erste Flug unserer Kinder war vollkommen problemlos, auch die lange Autofahrt von London nach Cornwall (und wieder zurück) haben wir gut hinter uns gebracht.

Der Kindertrolley wurde stolz durch den Flughafen transportiert.
Der Kindertrolley wurde stolz durch den Flughafen transportiert. (Foto: Privat)

Das waren unsere Ziele:

Wir verbrachten eine Woche in dem idyllischen Städtchen St. Ives in Cornwall, von wo aus wir diverse Ausflüge (etwa zum westlichsten und südlichsten Punkt Englands – Land’s End und Lizard Point) unternahmen. Anschließend fuhren wir zurück nach London und blieben 4 Nächte in der Hauptstadt. Mietautos und Quartiere hatten wir schon im Vorhinein gebucht und auf Kinderfreundlichkeit geachtet. So gab es im Garten, der zu unserem Cottage in Cornwall gehörte, einen kleinen Spielplatz, der gerne genutzt wurde.

Wie es den Kindern mit der Sprache ging:

Da wir den gesamten Urlaub mit unseren englischsprachigen Freunden und deren 3jährigem Sohn verbrachten, hörten und sprachen wir hauptsächlich Englisch. Obwohl meinen Kindern die Sprache durch diverse Englischkurse und englische Kinderserien vertraut ist – in der Intensität war es doch noch etwas anderes. Wie erwartet hatten sich die drei Kinder bald aneinander gewöhnt und Formen der Kommunikation gefunden. Vor allem mein 5-Jähriger begann nach einigen Tagen Englisch zu reden. Oft war es grammatikalisch nicht richtig, und manchmal fing er auf Englisch an und setzte auf Deutsch fort. Es war schön zu beobachten, wie er jede Scheu ablegte in Englisch zu sprechen.

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Lots of fun on the beach (Foto: Privat)

Auf Rosamunde Pilchers Spuren:

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Blick auf Kynance Cove (Foto: Privat)

Cornwall war wunderschön. Wir Großen genossen die malerischen Städte und imposanten Küsten, den Kleinen blieben vor allem Sandstrände, Meer (das Wetter war für Anfang Oktober ungewöhnlich warm) und die besten Fish and Chips des Landes in Erinnerung. Das Essen schmeckte übrigens sehr gut (kein Scherz) und die Einwohner waren überaus kinderfreundlich. Das pulsierende Großstadtleben in London bildete einen spannenden Kontrast zu den vorhergehenden Tagen.

 

Was tun mit Kindern in London?

Wir haben folgende Plätze und Aktivitäten genutzt:

  • Diana Memorial Playground in Kensington Gardens: einmaliger Spielplatz mit einem großen Segelschiff als Hauptattraktion. War am Sonntagnachmittag allerdings völlig überfüllt.
  • Royal Air Force Museum: Für den Sohn unserer Freunde, der ein Flugzeugfan ist, genau das Richtige.
  • Hop-on/Hop-off-Bus: Mit diesem „Cabrio-Bus“ (um mit den Worten meines Sohnes zu sprechen) ging es quer durch London, sämtliche Sehenswürdigkeiten konnten so bequem angeschaut werden. Aus- und Zusteigen war jederzeit möglich.
Princess Diana Memorial Playground
Princess Diana Memorial Playground (Foto: Privat)

Mittlerweile ist ein Monat vergangen, seit wir wieder heimgekommen sind. Auf Nachfrage bei meinem großen Sohn hat sich bei ihm folgendes eingeprägt:

  • die Wachen beim Buckingham Palace
  • die vielen Busse
  • Trafalgar Square mit den beiden großen Löwen und dem blauen Huhn
  • Jamie Olivers Restaurant (er ist ein Fan 😉 )

Zum Abschluss noch ein Tipp für eine Flugreise mit Kindern:

Jedes Kind bekam von uns in seinem Rucksack einige kleine Geschenke mit, die sie erst an Bord des Flugzeuges anschauen durften – ein Büchlein, Stifte, ein Stempel und Gummibärlis. Sie freuten sich sehr darüber und waren beschäftigt. Eine Freundin gab mir diesen Tipp vor unserer Reise, und er hat sich gut bewährt.

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