Bologna – italienisches Flair zu Ostern

Mommy Recommends in Bologna

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da sollte man nicht mehr im Liegewagen verreisen. Bei uns ist dieser Moment am Weg nach Italien eingetreten. Es war so eng, dass unser Gepäck keinen Platz hatte und mitten im Abteil stehen musste, die Luft war abgrundtief schlecht und die Liegen hart. Völlig gerädert kletterten wir in Bologna aus dem Zug. Die Stadt machte die Strapazen aber sofort wett. Sie empfing uns mit frühlingshaften 20°C, strahlendem Sonnenschein und einer hilfsbereiten Vermieterin, die uns vom Bahnhof abholte.

Innenstadt Bologna
Innenstadt Bologna

Am Nachmittag erkundeten wir Bologna und stellten fest, dass es eine praktische Stadt ist. Das meiste lässt sich zu Fuß entdecken und ist leicht auffindbar. Als Studentenstadt mangelt es nicht an Cafes, Restaurants und Eisverkäufern. Leider nehmen es die Bewohner mit der Sauberkeit der Straßen und Gehsteige nicht sehr genau und ein Großteil der Häuserfronten ist mit Graffiti beschmiert. Auch Tauben stellen ein ernsthaftes Problem dar.

Die Italiener und Italienerinnen waren sehr hilfsbereit und zuvorkommend, das eine oder andere Lächeln hätte ihnen aber gut gestanden.

Die herrlichen Temperaturen, das italienische Stimmengewirr, die kleinen Gemüsegeschäfte und die zahlreichen verliebten Pärchen auf Parkbänken verbreiteten gute Laune und Lust auf Sommer. Alles in allem verbrachten wir sehr erholsame und produktive Tage in Italien.

Grazie!

P.S.: Wie es uns auf der Kinderbuchmesse erging, berichte ich im nächsten Blogeintrag.

Schreibe einen Kommentar